Unternehmerisches Denken und Handeln bilden beim Akzent Entrepreneurship ein thematisches Schwergewicht. Während den vier Schuljahren werden als Ergänzung zum wirtschaftlich-rechtlichen Profil besondere praxisorientierte Akzente gesetzt und die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, eine eigene Miniunternehmung zu gründen oder ein Unternehmenspraktikum zu absolvieren. 

Gefördert wird dabei insbesondere die Entwicklung von unternehmerischen Eigenschaften wie Leistungsmotivation, Eigeninitiative, Problemlösungsfähigkeit, Kreativität, Kooperationsfähigkeit, Risikobeurteilung und Kommunikationsfähigkeit.

Nutzen dieser Ausbildung

Der Akzent Entrepreneurship ergänzt das wirtschaftlich-rechtliche Maturitätsprofil um eine praxisorientierte Anwendung des erworbenen Wissens.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen vertieften Einblick in das unternehmerische Denken und Handeln. Insbesondere kann das erworbene Wissen praktisch angewendet werden. Durch diese Verbindung von Theorie und Praxis werden die Schülerinnen und Schüler umfassend auf Studium und Berufsleben vorbereitet.

Die zusätzlich erworbenen Qualifikationen werden nach Abschluss des Lehrgangs in einer Beilage zum Maturitätszeugnis speziell ausgewiesen.

Anforderungen an diese Ausbildung

Die Ausbildung mit Akzent Entrepreneurship steht allen motivierten Schülerinnen und Schülern offen, welche eine besondere Leistungsbereitschaft mitbringen und sich vertieft mit unternehmerischem Denken und Handeln auseinander setzen wollen.

In insgesamt vier Jahresakzenten, von denen drei in Arbeitswochen stattfinden, wenden die Schülerinnen und Schüler ihr Wirtschaftswissen aktiv in der Praxis an. Sie setzen sich mit zahlreichen praxisorientierten Problemstellungen in unterschiedlichen Themenbereichen auseinander, die interdisziplinär analysiert werden.
Im letzten Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Maturitätsarbeit im Bereich Wirtschaft & Recht, vertieft mit dem Thema Entrepreneurship auseinanderzusetzen.
In jedem Semester transferieren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Praxisakzents ihr theoretisches Wirtschaftswissen in die Praxis. So können im Unterricht erlernte Grundlagen direkt in die Realität umgesetzt werden.
Den Schülerinnen und Schülern wird im dritten Schuljahr die Möglichkeit geboten, ihre eigene Unternehmung zu gründen, diese zu betreiben und ihre Produkte am realen Markt zu verkaufen. Dies findet im Fach Miniunternehmung während drei Lektionen pro Woche statt.
Jede Miniunternehmerin und jeder Miniunternehmer übernimmt eine Funktion innerhalb der Organisationsstruktur der eigenen Unternehmung und übt diese für ein Jahr aus.
In Zusammenarbeit mit Young Enterprise Switzerland (YES), einem Mitglied von Junior Achievement Young Enterprise Europe und Junior Achievement Worldwide, nehmen die Jungunternehmer im Rahmen des Company Programmes von YES an nationalen und internationalen Wettbewerben teil.
Im dritten Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Unternehmensrealität im Rahmen eines Praktikums zu erleben.
Das Praktikum wird bei einer Unternehmung in der Schweiz absolviert und dauert insgesamt 160 Stunden. Diese können entweder während der unterrichtsfreien Zeit (vier Arbeitswochen) oder Teilzeit während dem ganzen Schuljahr (ein Nachmittag pro Woche) absolviert werden.