Die Informatikmittelschule schliesst an die 3. Klasse der Sekundarschule an. Sie führt zur eidgenössischen Berufsmaturität Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft und zum eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) Informatikerin/Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung). 

Sie richtet sich an leistungsfähige Schülerinnen und Schüler mit grossem Interesse im Bereich Informatik und Wirtschaft. 

Die IMS umfasst drei Schuljahre sowie ein Praxisjahr. 

Während drei Jahren bietet die berufsvorbereitende Informatikmittelschule eine vertiefte Ausbildung in Informatik und in den Wirtschaftsfächern (Finanz-und Rechnungswesen, Wirtschaft und Recht). Darüber hinaus vermittelt sie eine breite sprachliche, historische und mathematisch-naturwissenschaftliche Allgemeinbildung. 

Die modularisierte Informatikausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Zürichsee (BZZ) und dem Zürcher Lehrbetriebsverband ICT (ZLI). Sie wird zum Teil in deren Räumen, von ausgewiesenen Fachleuten erteilt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ihr Informatikrüstzeug im Werkstatt- und Projektunterricht und nehmen an Informatik-Projektwochen teil.

IMS-Schülerinnen und Schüler lernen, eigenständig und zielgerichtet zu arbeiten. Interdisziplinärer Unterricht und Teamarbeit werden bewusst gefördert. 

Die IMS kombiniert Allgemeinbildung mit praxisorientiertem Informatikunterricht.

Nach der IMS

Den Absolventen der IMS stehen vielfältige Möglichkeiten offen: Der Beruf als Applikationsentwickler/-in, höhere eidgenössische Fachprüfungen in Informatik, höhere kaufmännische Berufslaufbahnen, der prüfungsfreie Zugang zu den Fachhochschulen, sowie die Passerelle an der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene KME mit anschliessendem Zugang zur Universität und ETH.

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  • 29% Sprachen
    • Deutsch, Französisch, Englisch
  • 19% Wirtschaft & Recht
  • 14% Mathematik und Naturwissenschaften
    • Mathematik, Biologie, Chemie, Physik
  • 25% Informatik
  • 6% Geschichte und Politik
  • 7% Sport
Im obligatorischen Unterricht sind zwei Zertifikate eingebaut:
  • Englisch: Cambridge First Certificate in English
  • Französisch: DELF B1-B2
Die Prüfungsgebühren gehen zu Lasten der Eltern.
Nach drei Jahren endet der schulische Teil mit den Abschlussprüfungen. Dann beginnt die einjährige Praxisausbildung in einem Informatikunternehmen oder in der Informatikabteilung eines Betriebes. Die Jugendlichen sind für die Stellensuche selbst verantwortlich, werden dabei jedoch von der Schule unterstützt und auch während des Praxisjahres von einem betrieblichen und einem schulischen Betreuer begleitet. Unsere Handelslehrer verfügen über hervorragende Kontakte zu Unternehmungen und Verwaltungen.
Das Praxisjahr ermöglicht den Schülerinnen und Schülern den wichtigen Bezug zum betrieblichen Alltag. 
Die Absolventinnen und Absolventen der IMS erhalten zwei eidgenössisch anerkannte Abschlüsse; die Berufsmaturität und das Fähigkeitszeugnis Informatik.
  • Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich, einen mindestens zweiwöchigen Sprachaufenthalt im englischen Sprachraum und einen mindestens einwöchigen Sprachaufenthalt im französischen Sprachraum zu absolvieren.
  • Der Englischsprachaufenthalt muss bis zum Ende des vierten Semesters absolviert sein. Eine Woche dieses Sprachaufenthaltes fällt in die Schulzeit (Woche vor den Sommerferien in der 2. Klasse), die andere Woche wird in den Ferien absolviert.
  • Der Französischsprachaufenthalt muss bis zum Ende des dritten Semesters absolviert sein. Die Schule stellt dafür die Woche vor den Sportferien der 2. Klasse zur Verfügung.
  • Die Kosten der Sprachaufenthalte gehen zu Lasten der Eltern.