Freie Unterrichtsgefässe
Schülerinnen und Schüler, die eine Akzentklass-Ausbildung wählen, sollen nicht nur nachdenken und diskutieren, sondern durch Tun und durch Begegnungen die Wahrnehmung für ethische und ökologische Belange schärfen. Und dazu haben sie Zeit in speziellen Arbeitswochen oder während der Maturitätsarbeit. (= freie Unterrichtsgefässe)
- Die erste Arbeitswoche dient der Vorbereitung des Sozialeinsatzes.
- Mit Themen aus dem Spannungsfeld Ökonomie und Ökologie befassen sich die Zweitklässler in ihrer Arbeitswoche.
- Basierend auf gemeinsamem Interesse an Ethik und Ökologie hat sich eine spannende Partnerschaft mit einem ungarischen Gymnasium ergeben. In der dritten Klasse bieten diese offenen Unterrichtsgefässe die Möglichkeit für Besuch und Gegenbesuch.
- Im letzten Jahr gibt die Maturitätsarbeit allen Akzentklässlern die Gelegenheit, sich individuell in ein Thema mit ethischer oder ökologischer Dimension zu vertiefen.
«Im Gabor Aron Gymnasium stellten wir den Schülern in kurzen Vorträgen unsere Akzentpunkte vor, wie z.B. Nachhaltigkeit oder Vernetztes Denken. Dann machten wir mit den ungarischen Schülern Ökologie-Experimente und turnten mit ihnen. Es war extrem spannend zu sehen, wie sie ganz anders sind als wir, aber trotzdem irgendwie gleich. Am Abend folgte dann der Tanzabend, welcher extra für uns organisiert worden war. Es war unglaublich amüsant, wie unsere Kulturen zusammenflossen und wir einen Abend lang zusammen ungarische Volkstänze tanzten! Keine Hemmungen und keine Distanz trennte uns, wir waren einfach Eins.»
Aus einem Bericht einer Schülerin


